Pierburg-Werk in Berlin beginnt mit der Produktion von 155-mm-Artilleriegeschossen

Pierburg-Fabrik in Berlin beginnt mit der Produktion von 155-mm-Artilleriegeschossen
Pierburg-Fabrik in Berlin beginnt mit der Produktion von 155-mm-Artilleriegeschossen (Foto: Rheinmetall)

Das Werk von Pierburg in Berlin, Deutschland, wird die Produktion von Automobilkomponenten einstellen, um mit der Herstellung von 155-mm-Artilleriegeschossen zu beginnen.

Die Information wurde von IG Metall Berlin, der deutschen Gewerkschaft der Metallarbeiter, geteilt, wie das ukrainische Portal Militarnyi berichtet.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall, dem die Fabrik gehört, traf die Entscheidung angesichts einer Krise in der Automobilindustrie und einer steigenden Nachfrage nach Munition. Statt Pumpen und Motorventile zu produzieren, wird die Anlage künftig Stahlgeschosse herstellen.

Das Management hat bereits fast 300 Mitarbeiter in die neu geschaffene Verteidigungsdivision Rheinmetall Waffe Munition GmbH versetzt, die Teil des globalen Produktionsnetzwerks des Unternehmens werden soll.

Das wichtigste Industriezentrum bleibt jedoch das Werk in Unterlüß, wo das Unternehmen Hunderte Millionen Euro in eine neue Produktionslinie investiert hat, die als „Werk Niedersachsen“ bekannt ist.

Rheinmetall baut seine Produktionskapazitäten rasch aus und plant, bis Ende 2026 eine Produktion von 1,1 Millionen Geschossen zu erreichen. Das wäre etwa das Zehnfache der Kapazität des Unternehmens vor dem Krieg in der Ukraine, als die jährliche Produktion bei rund 100.000 Einheiten lag.

Foto: Rheinmetall. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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